Nachhaltigkeit bei der Krankenkasse BIG direkt gesund

Seit gut eineinhalb Jahren kümmert sich ein Arbeitskreis bei der BIG um das Thema Verantwortung, Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility  (CSR). Als Krankenkasse fühlen wir uns verantwortlich für die Gesundheit unserer Versicherten – nicht zuletzt, weil Gesundheit, Nachhaltigkeit und CSR fast symbiotisch miteinander verknüpft sind. Eine gute Gesundheit hängt von einer intakten Umwelt und einem guten sozialen Miteinander ab.

Greifen wir das Beispiel Klimawandel heraus. Der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) hat in seinem aktuellen Bericht verdeutlicht: Der Klimawandel wird erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit von uns allen haben – direkte und indirekte. Witterungs- und Klimaveränderungen werden dazu führen, dass Infektionskrankheiten, aber auch nicht-übertragbare Krankheiten wie Allergien zunehmen. Die Symptome bei Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen können sich verstärken. Eine zunehmende UV-Strahlung belastet die Haut. Ganz abgesehen von den Gefährdungen durch Überschwemmungen, Dürren, Brände, Stürme etc. Kurzum: Die Wirkungen und Wechselwirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit sind gewaltig und längst noch nicht in jedem Detail erforscht. Aber klar dürfte sein: Wenn das Klima Menschen krankmacht, sind auch wir als Krankenkasse betroffen und wollen aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Daher kümmert sich unser Arbeitskreis darum, die BIG in vielen Bereichen nachhaltiger aufzustellen. Das Team hat zusammengetragen, was die BIG bereits tut, aber auch neue Maßnahmen angestoßen. Ein großes Pfund ist unsere Hauptverwaltung in Dortmund. Sie ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. – bereits mit Platin zertifiziert. Weitere Umweltprojekte, bei denen wir uns engagieren:

  • Seit drei Jahren hat die BIG die Patenschaft für zwei Bienenstöcke übernommen.
  • Die BIG beteiligt sich an dem Projekt „Klimaretter – Lebensretter“, in dem sich unsere Mitarbeitenden aktiv für den Klimaschutz einsetzen.
  • An unserem Hauptverwaltungsstandort Dortmund haben wir Baumpflanzungen durchgeführt, am Standort Aachen Baumpatenschaften übernommen.
  • Alle Beschaffungsprozesse bei der BIG müssen unter Nachhaltigkeitsaspekten geprüft werden. Sofern die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten zu einem höheren Anschaffungswert des Produkts oder der Dienstleistung führt, können die höheren Kosten gerechtfertigt sein, wenn dadurch etwa das Produkt langlebig und reparaturfreundlich ist, der Einsatz von Kunststoffen oder PVC vermieden werden kann, das Produkt keine Lösemittel oder Schwermetalle enthält oder keine zusätzlichen Kosten für die Entsorgung des Produkts entstehen etc. Falls die Nachhaltigkeit der Beschaffung nicht geprüft wurde, müssen dies die Mitarbeitenden begründen.
  • Die BIG arbeitet mit der gemeinnützigen AfB zusammen (Gewinnerin des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2021). Die AfB bereitet gebrauchte IT-Hardware auf, führt eine zertifizierte Datenvernichtung durch und schafft dadurch gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Diese Kooperation hat somit soziale und ökologische Aspekte.
  • Gemeinsam mit unserem Partner Company Bike bieten wir unseren Mitarbeitenden ein Fahrradleasing an. Damit können sie dank steuerlicher Vorteile sehr günstig ein Fahrrad ihrer Wahl über uns beziehen, das sie auch komplett privat nutzen dürfen. Gut für Gesundheit und Umwelt.

In Sachen sozialer Nachhaltigkeit tun wir ebenfalls einiges. Zum Beispiel: 

  • Um unsere Mitarbeitenden vor einer Corona-Infektion zu schützen, arbeiten 90 Prozent seit fast zwei Jahren im Homeoffice.
  • Wir beteiligen uns am weltweiten UN-Aktionstag „Orange the World“, der auf die Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht.
  • Wir unterstützen das Projekt „Medizinischer Kinderschutz im Ruhrgebiet“, MeKids.best. In dem Innovationsfondsprojekt vom Gemeinsamen Bundesausschuss arbeiten wir mit 21 weiteren Projektpartnern zusammen. Gemeinsam möchten wir eine neue Versorgungsform mit bundesweiter Strahlkraft entwickeln. Es geht darum, eine Kindeswohlgefährdung möglichst früh zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen.
  • Wir bieten unseren Kundinnen die Brustkrebsvorsorge „Discovering Hands“ an. Erblindete Frauen fühlen mit ihrem feinen Tastsinn die Brust ab und spüren so selbst kleine Knoten auf. Das Angebot gibt es ergänzend zur gesetzlichen Brustkrebsvorsorge und fördert neben der Gesundheit auch den inklusiven Ansatz, die Talente von behinderten Menschen wertschätzend zu nutzen.
  • Der Personalrat der BIG unterstützt gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden seit vielen Jahren die Obdachloseninitiative „Gast-Haus statt Bank“ in Dortmund.
  • Die BIG erhielt von der Wirtschaftsförderung Dortmund die Auszeichnung „Familienfreundliche Unternehmen in Dortmund“, kurz FamUnDo.
  • Wir pflegen einen ehrlichen und transparenten Umgang mit unseren Versicherten. In unserem Transparenzbericht haben wir Genehmigungs-, Ablehnungs- und Widerspruchsquoten sowie Daten zu Erreichbarkeit und Wartezeiten öffentlich gemacht.

Unser nächster großer Meilenstein: Wir prüfen, wie wir die gesamte BIG klimaneutral aufstellen können.

Mehr Infos finden Sie hier: https://www.big-direkt.de/de/unternehmen/unsere-verantwortung

BILDZEILE zu Familie Punge: Imker David Tews (rechts) hat BIG-Mitarbeiterin Regina Punge mit ihren Kindern Matthias (7 Jahre, links), Theresa (3 Jahre) und Johannes (5 Jahre) gezeigt, wie der BIG-Honig geerntet und später verarbeitet wird. | © Stephan Schütze

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